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LITURGIESTUDIENtag für Kinder-, Jugend- & Familiengottesdienste

Jedem Abschied wohnt ein Zauber inne

4. November 2017, 9.00 bis 17.30 Uhr, Bildungshaus St. Hippolyt

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Vortrag 9.15 Uhr: Jedem Abschied wohnt ein Zauber inne

Verlust, Abschiednehmen, Loslassen, Neuanfang sind Lebensthemen, die uns von Kindheit an begleiten und sehr oft mit Schmerz und Ängsten behaftet sind: geplatzte Lebensträume, Trennung von der/dem PartnerIn, Pension, ein geliebter Mensch verstirbt, … Das sich bewegende Leben bleibt im Fluss und gönnt vielfach keine Pause. Und wir? Wir wollen die Bewegungen des Lebens oft nicht wahrhaben und diese nicht akzeptieren. Wir wollen festhalten, anhalten und bewahren. Gibt es neben einem „entweder / oder“ auch ein „sowohl / als auch“? Kann in der Trauer eines Verlustes auch das Geschenk des Morgens liegen?

Dr. Hannes Wechner, Theologe, Innsbruck

nach einer Pause Diskussion


WORKSHOPgruppe  1- 13.30 Uhr

1.1 Wenn die Seele abstürzt …

Die unmittelbare Erfahrung des Todes eines jungen Menschen löst immer große Betroffenheit aus und fordert die Verantwortlichen in Pfarre und Schule. Aber was tun in den ersten emotionalen dichten Trauerphasen, die gekennzeichnet sind von Schock, Wut und Schmerz?
Hannes Wechner, Theologe, Innsbruck

1.2 Weil du gemeint bist …

In Form eines Bibliologs machen wir uns auf den Weg, eine biblische Geschichte zu entdecken. Die Teilnehmenden versetzen sich in biblische Gestalten hinein und füllen die Zwischenräume der Texte mit ihren Erfahrungen und ihrer Fantasie.
Karin Hintersteiner, Referentin für Bibelpastoral, Diözese St. Pölten

1.3 „Die besten Beerdigungen der Welt“

Wir schauen den Kurzfilmklassiker „Die besten Beerdigungen der Welt“ von Ute Wegmann an und
erarbeiten gemeinsam, was wir von den drei Geschwistern Ester (9), Ulf (10) und Putte (5) und ihrem
Bestattungsunternehmen für Tiere über den Umgang mit dem Tod lernen können.

Michael Simmer, Jugendpfarrer, Evangelische Jugend Niederösterreich

1.4 Erwachsenwerden im Glauben

Die Firmvorbereitung ist eine Chance, eine Glaubens-Entwicklung anzustoßen. Es werden Zugänge vorgestellt, die den Jugendlichen mit biblischen Erfahrungen und in liturgischen Feiern die Bedeutung des christlichen Glaubens für ihr Leben erahnen lassen.
Andreas Schachenhofer, PAss, Ybbs und Säusenstein; Christian Eder, Pastoralpraktikant, Ybbs

1.5 Betstunde für Kinder am Karsamstag beim Hl. Grab

Jesu Weg vom Leiden zum Tod und schließlich zur Auferstehung wird mit Hilfe von Legesymbolen, kindgerechten Liedern, Texten und Fürbitten zum Hl. Grab hin gestaltet. Das Grab ist jedoch nicht das Ende – die Freude des Osterfestes wird den Kindern vermittelt.
Rosina Resch, Religionslehrerin, Gresten

1.6 Die Nacht der 1000 Lichter

Ein Lichtermeer erstrahlt! In der Nacht vor Allerheiligen erstrahlen in vielen Pfarren tausende von Lichtern. Diese möchten uns auf das Allerheiligen-Fest einstimmen. Sie brauchen Ideen für die Umsetzung? Wir stellen Ihnen das Projekt vor und zeigen Ihnen kreative Gestaltungsmöglichkeiten.
Cornelia Geiger, Katholische Jugend St. Pölten; Isabella Stöcklhuber, Jugendleiterin Region Krems

1.7 „In Liebe gedenken“

Wenn ein lieber Mensch von uns geht, dann erinnern wir uns an so vieles. Eine meditative Gebetsandacht stellt den/die Verstorbene/n in den Mittelpunkt und geht auf die Bedürfnisse der Hinterbliebenen ein. Anhand von praktischen Beispielen wird gezeigt, wie eine Gebetsandacht aufgebaut werden kann.
Martha Schadenhofer, Pfarre Ybbs

1.8 Lieder angesichts von Tod und Trauer – Hoffnungslieder

Wenn etwas Schreckliches passiert, sind wir im ersten Moment oft wie gelähmt. Gerade in diesem Moment soll man aber relativ rasch eine Gebetsstunde, ein Begräbnis, eine Jugendstunde gestalten. Hier lernen Sie verschiedene Lieder kennen, die im Trauerfall neue Hoffnung geben können.
Bettina Steinbauer, PAss St. Pölten-Wagram; Magdalena Ganster, Jugendleiterin Dekanat St. Pölten


WORKSHOPgruppe 2 - 15.30 Uhr

2.1 Wenn die Seele abstürzt …

Die unmittelbare Erfahrung des Todes eines jungen Menschen löst immer große Betroffenheit aus und fordert die Verantwortlichen in Pfarre und Schule. Aber was tun in den ersten emotionalen dichten Trauerphasen, die gekennzeichnet sind von Schock, Wut und Schmerz?
Hannes Wechner, Theologe, Innsbruck

2.2 Bibelstellen zum Auftanken

Sie sind eingeladen an ausgewählten Beispielen die trost-, licht- und heilvollen Worte und Botschaften aus der Bibel zu erfahren und Rituale dazu kennenzulernen.
Andrea Moser, Referentin für Liturgie und Seniorenpastoral, St. Pölten

2.3 Krabbelgottesdienste feiern und gestalten

Für 0–3-Jährige wollen wir einen ersten Erfahrungsraum für halbstündige Gottesdienste öffnen. Im Singen, Bewegen und Spielen erkunden die Kinder eine biblische Geschichte und erleben eine feierliche Atmosphäre in der Kirche.
Anita Nussmüller und Angelika Widrich, Referentinnen Fachstelle Beziehung-Ehe-Familie, St. Pölten

2.4 Religiöse Erziehung: Sie gelingt!

Kinder & Jugendliche können aufgrund tragfähiger Beziehungen neugierig auf die Welt zugehen. Das Kurskonzept von Kess-erziehen: „Staunen. Fragen. Gott entdecken“ bestärkt uns, Gott ins Spiel zu bringen. Durch Beziehung, in denen sich junge Menschen geliebt fühlen, wird er bedeutsam und erfahrbar.
Constanze Schilling, Katholische Jungschar Diözese St. Pölten

2.5 Abschied, Trauer und Tod in Kinderfilmen und Kinderbüchern

Normalerweise drückt man sich um solche Themen und versucht, Kinder so weit als möglich davon fern zu halten bzw. ihnen solche Erfahrungen zu ersparen. Es gibt gelungene Beispiele, die sich diesem Thema und der Realität des Lebens stellen – und deswegen ermutigen, dem Leben zu vertrauen.
Fritz Wurzer, Medienverleih Diözese St. Pölten

2.6 „Erkunden Sie völlig neue Kreuz-Wege – mit dem Smartphone!“

Um die Jahrhunderte alte Idee des Kreuzwegs Jugendlichen begreifbar zu machen, haben wir einen Online-Kreuzweg für das Smartphone erstellt. Wie Sie diese Idee auch ganz leicht – und völlig ohne technische Vorkenntnisse – in Ihrer Pfarre umsetzen können, erfahren Sie in diesem Workshop.
Marianne Jakl, Pfarre Weinburg


2.7 Wohlan denn, Herz, nimm Abschied und gesunde! (H. Hesse)

Wenn uns bewusst wird, dass wir Abschied nehmen müssen, werden wir frei für den nächsten NOTWENDigen Schritt. Langsam kann Heilung geschehen und lebendiges Leben wird wieder möglich. Abschied kann vieles bedeuten – von Gesundheit, von Körperteilen, von Lebenshoffnungen, von lieben Menschen, …
Christine Winklmayr, Krankenhausseelsorgerin, LK Amstetten

2.8 Kinder halten unsere Tränen aus

Praxisbezogen und mit Einbindung von Ritualen sollen vier große Themen bearbeitet werden, um der Trauer einen Platz zu geben: Was ist der Tod? Was fühle ich da? Wie kann ich Erinnerung gestalten? Wie lebe ich ohne diesen Menschen weiter?
Rita Steinlesberger, Trauerbegleiterin, Amstetten


 

Informationen: Dipl. Päd. Angelika Widrich, 02742/324-3347, Kontaktformular

Kosten: € 30,- ganzer Tag inkl. Mittagessen
            € 20,- ganzer Tag ohne Mittagessen
            € 15,- nur Nachmittag ohne Mittagessen

Anmeldeschluss: 27. Oktober 2017

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