Paarbeziehung
Die Liebe zu einem Menschen kann ...
- das Leben völlig verändern
- den Selbstwert vervielfachen
- den Sinn des Lebens erschließen
- der Erotik Flügel geben
- unheimlich schön sein
Die Liebe zu einem Menschen kann vergehen durch ...
- mangelnde Fähigkeit, unterschiedliche Interessen auszuverhandeln
- Unverständnis für Denken und Fühlen des anderen
- das Bedürfnis dem anderen überlegen zu sein
- Nichtbeachtung
- das Fehlen gemeinsamer Ziele
- berfliche Uberanspruchung
- Außenbeziehungen
Die Kirche hilft, dass die Liebe bleibt
Seminare für Paare
Gesprächstraining für junge Paare (EPL)
Miteinander gut reden können ist das Um und Auf jeder Beziehung. Im EPL-Seminar werden grundlegenede Kommunikationsregeln erarbeitet und eingeübt, die das Verständnis füreinander fördern und die Probelmlösekompetenz erweitern.
Termine
Bad Traunstein - St. Georgshaus
Freitag, 26. April 2013 17:00 bis Sonntag, 28. April ca. 13:00
EPL-Trainer: Monika und Albert Feldkircher
Kosten: € 150.- (pro Paar) exkl. Unterkunft
weitere Informationen: 02742/324-3345
Tag der Beziehung
Brennpunkt Beziehung
Auszüge aus dem Summary eines Vortrags von Univ. Prof. Dr. Rotraud A. Perner, Psychotherapeutin / PA und Gesundheitspsychologin zum „Tag der Beziehung“ der Pastoralen Dienst der Diözese St. Pölten am 3. 3. 2013
Zum Umgang mit dem Feuer
Wer die Kunst des Heizens lernen mag, kommt bald darauf: es hängt vom Zustand des Ofens ab, vom Zund und vom Brennmaterial, von der Regulierung und vom Wetter – aber auch davon, dass die Aschenlase weitgehend leer ist.
Nähe führt oft zu Reibungen – und da haben wir schon in der Schule gelernt, wie Fuchsschwanz auf Glasplatte Elektrizität erzeugt. Und: was zu nahe ist, sieht man nicht mehr gut – es trübt die Wahr-Nehmung! – man spürt nur mehr angenehm oder unangenehm. Und dann wäre eine sozialverträgliche Grenzziehung fällig, d. h. der anderen Person mitzuteilen: „Du kommst mir jetzt zu nahe! Bitte bleib in Distanz!“ Nur: so sagt das fast niemand, weil sich die animalische Aggression, die sich aufgebaut hat, um eben diesen Abstand zu verteidigen, im Mangel eines besseren Sprachmodells in groben Worten ausdrückt, oft sogar in körperlichen Aktionen. Aber solche Sprachmodelle kann man einüben – humorvolle, ernsthafte, schroffe ... ich selbst biete dazu regelmäßig Seminare mit dem Titel „Judo mit Worten“ an (s. www.salutogenese.or.at).
Die Kunst des Heizens
Jemandem „einheizen“ hat aggressive Bedeutung. Man schafft der anderen Person Stress – sich selbst aber auch, denn man macht sich zur Waffe.
Die Kunst des Heizens besteht darin, nicht zu stark „anzufeuern“ aber auch nicht zu wenig. Anders gesagt: es geht darum, Energie aufzubauen und einander zu spenden. Deswegen ist ja auch wichtig, dass Energie nicht in Außenbeziehungen verloren geht! Beziehungen zu Dritten und mehreren sollten daher nicht zu Lasten der Basisbeziehung gehen: was redlich ist, kann man reden und bereden – was unredlich ist, sollte man weder reden noch tun noch denken – sondern eher auf die Suche nach den Auslösern gehen. Dazu muss man wieder die richtigen Worte finden ... und das ist schwer, vor allem dann, wenn man bereits die Erfahrung gemacht hat, dass einen der oder die andere anbrüllt, runter macht oder gar die Kommunikation verweigert.
Es braucht Geduld, wenn man versucht, mit einer sozial inkompetenten Person in Dialog zu treten. Man braucht dazu einen „langen Atem“. Der kann beispielsweise darin bestehen, dass man die andere Person regelmäßig informiert, dass man ihr trotz ihres irritierenden oder verletzenden Verhaltens wohlgesonnen ist, sie gar liebt. Liebe braucht keine Erwiderung – sie liebt einfach und trägt nicht nach.
Aber wie tue ich so was?, fragen dann viele.
Ganz einfach: indem man seine Atmung kontrolliert – und seine Körperhaltung!
An beidem merkt man – an sich selbst oder an anderen – ob man sich kampfbereit macht oder auf eine überhebliche Position zurück zieht, on man der anderen Person Ablehnung vermittelt oder sie gar vernichten – zu Nichts machen – will. Nur: die Person selbst sollte nie abgelehnt werden – ihr Verhalten schon. Aus meiner mehr als 40jährigen Berufserfahrung weiß ich aber, dass wenige Verhaltensweisen sozialschädlich oder kriminell sind, eher ungeschickt oder hilflos – und da wäre hilfreich, dem anderen die Information zu geben, wie bzw. wo man sich einigen könnte ...
Zum Nachlesen: Rotraud A. Perner, „Wort auf Rezept“, „Heute schon geliebt?“ und „Liebe macht gesund“, alle edition roesner.
Hilfreiches für die Partnerschaft
Informationen: 02742/324-3344
Silberhochzeit - Behelf
Silberhochzeit ein Anknüpfungspunkt für die Pastoral
Referierende für Ihre Pfarre/Gruppe
Sie wissen es, was auch Jesus erfahren mußte: der Prophet gilt im Heimatort nicht viel. So ist es auch für die Familienarbeit - insbesondere für die Arbeit mit Paaren - bisweilen hilfreich, jemanden "von außen" einzuladen. Ein Referent, eine Referentin oder ein Referentenpaar bringt neue Ideen, andere Impulse und Erfahrungen ein. Vor allem aber entsteht eine ganz andere Gruppendynamik, die für das Gelingen einer Bildungsveranstaltung oft mitentscheidend ist.
Falls es in Ihrer Pfarre ein Katholisches Bildungswerk gibt, ist dieses sicher für eine Zusammenarbeit bereit. Es kann Ihnen mit dem Know-how der Veranstaltungsplanung sowie mit Werbematerial und Fahrtkostenunterstützung behilflich sein.
Gerne stellen wir die Kontakte zu den Referierenden her. (02742/324-3344)


